Herzlich willkommen

an der Gutenberg School of Management & Economics

Warum die GSME

FB 03 - Wiwi - Aktuell

„Serviceorientierte Unternehmen beschäftigen sich stark mit der Frage, welche Rolle ihre Servicemitarbeitenden im digitalen Zeitalter haben werden. Unsere Forschung zeigt, dass digitale Technologien die Rolle dieser Mitarbeitenden sogar stärken können, wenn die Kontaktpunkte zu Kunden geschickt vernetzt werden“, erklärt Prof. Dr. Oliver Emrich von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Eine Veröffentlichung über diesen digitalen Präsenzeffekt wurde nun mit dem SERVSIG Best Service Article Award 2021 ausgezeichnet. Damit hat die Arbeitsgruppe Service (SERVSIG) der American Marketing Association die Publikation als den besten Artikel prämiert, der in der Service-Literatur im Kalenderjahr 2020 erschienen ist. An der Veröffentlichung sind neben dem Mainzer Forscher Prof. Dr. Dennis Herhausen von der Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande, Prof. Dr. Dhruv Grewal vom Babson College, USA, sowie Prof. Dr. Petra Kipfelsberger und Prof. Dr. Marcus Schögel, beide von der Universität St. Gallen, Schweiz, beteiligt.

Bilder und Videos von Servicemitarbeitenden auf digitalen Kanälen eines Dienstleistungsunternehmens steigern die Kundenloyalität

In ihrem Beitrag „Face Forward: How Employees’ Digital Presence on Service Websites Affects Customer Perceptions of Website and Employee Service Quality“ gehen die Autoren der Frage nach, wie Unternehmen im Dienstleistungssektor angesichts der zunehmenden Digitalisierung die Herausforderung meistern, Kunden dauerhaft an sich zu binden. „Ein vielversprechendes Mittel ist es, die digitale Präsenz von Servicemitarbeitenden auf der eigenen Webseite wirksam einzusetzen“, heißt es in der Publikation, die im Journal of Marketing Research erschienen ist.

Eine Feldstudie mit 3.351 Kunden von 113 deutschen Dienstleistungsunternehmen sowie mehrere experimentelle Studien ergaben, dass der Internetauftritt von Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern auf der Webseite in zweifacher Hinsicht einen Beitrag leistet: Wenn Kunden auf einer Webseite Bilder oder Videos von Beschäftigten im Service sehen, nehmen sie die Webseite nicht nur als attraktiver wahr, sondern sie erinnern sich auch lebhafter an ihre Erfahrungen mit diesen Beschäftigten des Unternehmens. „Durch die digitale Präsenz rekonstruieren Kunden ihre Erinnerung an Erlebnisse mit Beschäftigten im Service in der Hinsicht neu, dass deren Kompetenz und Engagement stärker herausgestellt und als positiver wahrgenommen werden“, begründet Oliver Emrich den digitalen Präsenzeffekt.

Veröffentlichung:
D. Herhausen et al., Face Forward: How Employees' Digital Presence on Service Websites Affects Customer Perceptions of Website and Employee Service Quality, Journal of Marketing Research, 15. Juli 2020,
DOI: 10.1177/0022243720934863

Weiterführende Links:
Lehrstuhl für Management, insbesondere Soziale Medien
SERVSIG Best Service Article Award der American Marketing Association (AMA)
Pressemitteilung

Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften trauert um Frau Prof. Dr. Dagmar Kaiser. Sie war Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Handelsrecht. Dagmar Kaiser ist am 22. Juli 2021 im Alter von 59 Jahren gestorben.

Dagmar Kaiser wurde am 22.5.1962 in Dortmund geboren. Sie begann 1982 das Studium der Rechtswissenschaften sowie der Politischen Wissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1988 legte sie in München ihr Erstes Juristisches Staatsexamen ab. Nach Abschluss des Juristischen Vorbereitungsdienstes beim Landgericht Freiburg absolvierte sie 1992 ihr Zweites Juristisches Staatsexamen in Stuttgart.

Schon während des Referendariats arbeitete Dagmar Kaiser als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht der Universität Freiburg bei Prof. Dr. Löwisch, wo sie 1993 mit der bis heute aktuellen Studie „Erziehungs- und Elternurlaub in Verbundsystemen kleiner und mittlerer Unternehmen“ promoviert wurde. Das Werk wurde mit dem Paul-Thomas-Preis der Albert-Ludwigs-Universität ausgezeichnet. Während ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin in Freiburg entstand ihre grundlegende Habilitationsschrift zum Thema „Die Rückabwicklung gegenseitiger Verträge wegen Nicht- und Schlechterfüllung nach BGB“. 1998 wurde ihr die venia legendi für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handelsrecht und Sozialversicherungsrecht verliehen.

Nach Lehrstuhlvertretungen in Mainz, Göttingen und Köln wurde Dagmar Kaiser 2001 zur Universitätsprofessorin am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität ernannt. Ehrenvolle Rufe an die Fernuniversität Hagen sowie die Universität Regensburg lehnte sie in der Folge ab.

Dagmar Kaiser veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Monographien und Aufsätze zu grundlegenden und speziellen Fragen des Bürgerlichen Rechts, insbesondere des Leistungsstörungsrecht, des Arbeitsrechts sowie des Kindschafts- und Unterhaltsrechts.

Ihr besonderes Augenmerk galt der akademischen Lehre. Dagmar Kaiser verstand es, ihren Hörerinnen und Hörern die Bedeutung der von ihr vertretenen Rechtsbereiche zu vermitteln und legte hierbei besonderen Wert auf die dogmatisch fundierte und folgerichtige Argumentation. Die Konzentration auf das wirklich Wichtige hat sie ganzen Generationen von Studierenden weitergegeben.

Die Förderung der universitären deutsch-polnischen Beziehungen lag Dagmar Kaiser besonders am Herzen. Sie war Mainzer Sprecherin des Europäischen Graduiertenkollegs „Systemtransformation und Wirtschaftsintegration im zusammenwachsenden Europa“ und Mitverantwortliche für die von der Jagiellonen-Universität Krakau, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz getragene Schule des deutschen Rechts in Krakau.

Dagmar Kaiser wird den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs und der
Universität als Mensch und als Wissenschaftlerin in Erinnerung bleiben!

Curt Wolfgang Hergenröder

Die American Marketing Association (AMA) hat einen wissenschaftlichen Beitrag zum Einkaufsverhalten aufgrund neuer Technologien mit dem AMA Retail & Pricing SIG Award ausgezeichnet. Der Beitrag beschreibt das Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten, die sich bei ihrer „Einkaufstour“ von der Suche bis zum Kauf auf ganz unterschiedliche Weise der digitalen Technologien bedienen. Die Autoren der Publikation sind Prof. Dr. Oliver Emrich von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Dennis Herhausen von der Kedge Business School, Prof. Dr. Thomas Rudolph und Dr. Kristina Kleinlercher von der Universität St. Gallen und Prof. Dr. Peter Verhoef von der Universität Groningen.

Kaufverhalten hat sich durch das Internet und neue Technologien grundlegend gewandelt

„Viele Unternehmen im Handel stehen vor der Herausforderung, ihre Kommunikations- und Vertriebskanäle mit neuen Technologien zu einem übergreifenden Kauferlebnis für Kunden zu verbinden“, erklärt Oliver Emrich die Relevanz des Forschungsprojekts.

Der Kaufprozess von Konsumenten hat sich aufgrund des Internets und neuer Technologien über die Jahre grundlegend gewandelt. In dem Beitrag identifizieren die Autoren fünf Segmente von Kunden, die sich in ihrem Nutzungsverhalten von Informations- und Kaufkanälen im Handel unterscheiden. Anhand zweier Untersuchungen von jeweils über 2.500 Einkaufstouren – den Customer Journeys – im Abstand von drei Jahren zeigt der Artikel, dass die Kundensegmente zeitlich beständig und stabil sind und unterschiedlich auf die Verbreitung von neuen Technologien, wie der mobilen Internetnutzung über Smartphones, reagieren. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, in Zeiten eines stärker werdenden Wettbewerbs im E-Commerce und in Ladengeschäften ihre Kunden erfolgreich an sich zu binden. Der Artikel zeigt, dass für die Segmente jeweils unterschiedliche Faktoren mit der Bildung von Loyalität zum Unternehmen verbunden sind. Die Autoren leiten aus der Analyse konkrete Handlungsempfehlungen ab, wie sich Unternehmen in der sich verändernden Handelslandschaft erfolgreich positionieren können.

Weiterführende Links:
Lehrstuhl für Management, insbesondere Soziale Medien
Retail & Pricing SIG Awards der American Marketing Association (AMA)
Pressemitteilung

Weitere Mitteilungen: Wiwi | FB 03

 

Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften wird sich bemühen, im kommenden Semester einen erheblichen Teil der Lehre in Form von Präsenzveranstaltungen durchzuführen.

Einschränkungen in der Präsenzlehre ergeben sich aus dem Hygienekonzept der Universität. Nach den derzeit geltenden Vorgaben darf der „große“ Hörsaal RW 1 mit maximal 400 Personen, alle übrigen Hörsäle dürfen mit maximal 100 Personen belegt werden. Hinzu kommt, dass mehrere größere Hörsäle nicht für Lehrveranstaltungen zur Verfügung stehen, da in diesen Räumen Arbeitsplätze für Studierende eingerichtet werden sollen.

Daher wird es sich kaum vermeiden lassen – wenn die zulässigen Raumkapazitäten überschritten werden –, Vorlesungen entweder rein digital oder nach einem Wechselmodell (hybrides Modell) anzubieten. Konkret bedeutet dies, dass das Auditorium in mehrere Gruppen aufgeteilt wird und die einzelnen Gruppen in einem zwei- oder dreiwöchigen Turnus an Präsenzveranstaltungen teilnehmen dürfen. In den Wochen, in denen der persönliche Besuch der Veranstaltungen unzulässig ist, wird das Studium aufgrund der Überschreitung der Raumkapazität in digitaler Form ermöglicht. Im Einzelnen gilt folgendes:

Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften

  • Pflichtmodule der ersten vier Semester: Die in der Prüfungsordnung vorgesehenen Pflichtvorlesungen werden überwiegend nach dem Wechselmodell (hybrides Modell) durchgeführt. Die vorlesungsbegleitenden Übungen und Tutoren werden sowohl in Präsenz als auch in digital Form angeboten. Der Fachbereich bietet alle Pflichtmodule (Vorlesungen, Übungen und Tutorien) der ersten vier Semester auch in digitaler Form an, so dass für diese Gruppe von Studierenden eine Anwesenheit in Mainz zwar wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich ist.
  • Module nach dem vierten Semester: Die Wahlpflichtmodule ab dem fünften Semester werden grundsätzlich in Präsenz durchgeführt. Diese Veranstaltungen werden gemeinhin nicht durch ein digitales (Zusatz-)Angebote flankiert. Allerdings kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass beim Überschreiten der Raumkapazität das Wechselmodell angewendet werden muss.
  • Prüfungsleistungen finden grundsätzlich in Präsenzform statt.

Masterstudiengänge in den Wirtschaftswissenschaften

  • Das Masterstudium wird grundsätzlich in Präsenz angeboten. Zu diesen Modulen gibt es im Allgemeinen kein digitales (Zusatz-)Angebot. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass beim Überschreiten der zulässigen Raumkapazität die Anwendung des Wechselmodells unvermeidlich ist.
  • Prüfungsleistungen finden grundsätzlich in Präsenzform statt.

Studiengänge der Rechtwissenschaft:

  • Das juristische Lehrangebot wird überwiegend in Präsenz durchgeführt. Insbesondere in den „großen“ Pflichtvorlesungen der Anfangssemester kann – zumindest in den ersten Vorlesungswochen – die Anwendung des Wechselmodells erforderlich sein. Die Arbeitsgemeinschaften sowie die Veranstaltungen der Schwerpunktbereiche werden überwiegend in Präsenz angeboten.

3G-Regel

Die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen setzt voraus, dass die Studierenden die 3G-Regeln erfüllen. Weitere Informationen zum Wintersemester 2021/22 und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen finden sich unter Johannes Gutenberg-Universität Mainz ermöglicht im Wintersemester 2021/2022 in großer Breite Präsenzlehre (uni-mainz.de).

Planungen im Detail

Voraussichtlich Ende September kann in JOGU-StINe eingesehen werden, in welcher Form die einzelnen Lehrveranstaltungen im Wintersemester angeboten werden.

Das Studienbüro ist von Mittwoch, den 1. September 2021, an wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Sprechstundenzeiten. 

Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Jura finden Sie hier
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaftswissenschaften/-pädagogik finden Sie hier

Wegen der Bauarbeiten vor dem alten Haus Recht und Wirtschaft ist der Zugang zum Studienbüro derzeit noch nicht über den Haupteingang des alten ReWi-Hauses möglich. Der Gebäudeeingang befindet sich auf der Rückseite des alten ReWi-Hauses, also gegenüber dem Bürocontainer im Johannes-von-Müller-Weg.
Einen Lageplan, wie Sie zum Eingang kommen, finden Sie hier

Im Gebäude besteht die Pflicht, eine medizinische oder eine FFP-II-Maske zu tragen und die üblichen Abstände einzuhalten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind außerdem während der Sprechzeiten telefonisch sowie per E-Mail an studienbuero-jura@uni-mainz.de (Jura) bzw. studienbuero-fb03@uni-mainz.de (Wiwi) zu erreichen. Bevorzugen Sie bitte die Kontaktaufnahme per Mail vor der telefonischen Kontaktaufnahme.

Lageplan
Lageplan

Abstand - Hygiene - JGU-App - Masken - Tests:

Die Durchführung von Klausuren während der Corona-Pandemie erfordert eine Reihe von besonderen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. Zur Umsetzung der Abstandsregeln werden einige Räume genutzt, die bislang nicht für Klausuren zur Verfügung standen. Auf der Seite des Studienbüro finden eine Zusammenstellung von Informationen zu den Besonderheiten bei den Klausuren im Sommersemester 2021 und einen Lageplan der Hörsäle und Prüfungsräume.

Information in English is available, too.